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Podiumsdiskussion: China- Weltmacht ohne Menschenrechte

Teilnehmer: Harry Wu/ Washington, Rebija Kadeer/Washington, Tsering Jampa/ Amsterdam,
Marino Busdachin/ Brüssel
Moderation: Helmut Steckel
In Kooperation mit der
Tibet Initiative Deutschland/ Regionalgruppe Hamburg


Harry Wu ist Gründer und Leitender Direktor der „Laogai Research Foundation“ in  Washington und Autor mehrerer Bücher über die Zwangsarbeitslager (laogai) in China. 19 Jahre lang musste der selbst als Häftling in den Laogais leben. Er vermag wie kein anderer chinesischer Dissident die Situation der Menschenrechte in China zu analysieren und Wege zu einer Überwindung des diktatorischen Regimes aufzuzeigen.

Rebiya Kadeer, Präsidentin des Uigurischen Weltkongresses, wird die „Mutter der Uiguren“ genannt. Sie wurde im März 2005 nach fünf Jahren Haft vorzeitig entlassen. Zwei ihrer Kinder sind zu einer mehrjährigen Haftstrafe in China verurteilt worden. Rebiya Kadeer bezeichnet sich als Kämpferin für die Menschenrechte. 2006 wurde sie für den Friedensnobelpreis  nominiert.

Tsering Jampa, Direktorin der „International Campaign for Tibet Europa“ (ICT) setzt sich mit ihrer Organisation für eine breite internationale Unterstützung Tibets ein. Freiheit und Selbstbestimmung Tibets sollen auf friedlichem Wege erreicht werden.  Dem friedlichen Widerstand des tibetischen Volkes gibt sie eine Stimme.

Marino Busdachin, Generalsekretär der „Unrepresented Nations and Peoples Organisation“ (UNPO), die  Konsultativstatus beim UN-Wirtschafts-und Sozialrat hat. Sie ist die Interessenvertretung der nicht bei den Vereinten Nationen repräsentierten Staaten, Nationen und Völker, denen u.a. die Tibeter, Uiguren, und die Aborigines Australiens angehören. Die Akzeptanz der Gleichheit aller Nationen und Völker, die Beachtung der Menschenrechte und das Bekenntnis zu Demokratie und Pluralismus gehören zu den Leitsätzen dieser Organisation.

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