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Engagierter Buddhismus

Vortrag von Bhikkhuni Dhammananda (ehem. Prof. Dr. Chatsurman Kabilsingh, Bangkok)

In Thailand wird der Theravada-Buddhismus praktiziert. Es gibt ca. 300.000 Mönche (bhikkus) und 25.000 Tempel. Frauen sind gesellschaftlich benachteiligt, auch in der Religionsausübung. Ven. Dhammananda vom Wat Kalyani, zählt zu den fünf Nonnen in Thailand und SriLanka, die die volle Ordination als Bhikkhuni haben. Weitere 16 Novizinnen streben die volle Ordination an.

Bhikkhuni Dhammananda wurde nach ihrer Ordination in Thailand als Betrügerin diffamiert, sie erhielt böse Briefe und musste massive Kritik von vielen Mönchen über sich ergehen lassen. Dhammananda erhielt jedoch auch Unterstützung, besonders bei einigen älteren Mönchen.

Dhammananda besteht darauf, dass sie die Mönche niemals bekämpfen wollte. "Wir bitten nicht um irgend etwas, wir wollen keine Privilegien, wir wollen nicht provozieren. Aber es ist unsere Pflicht, den Bhikkhuni-Sangha wieder zu beleben. Die Bhikkhuni-Ordination ist ein Recht, das Buddha den Frauen verliehen hat.“

Der Vortrag der ehemaligen Professorin für Philosophie beschäftigt sich mit der Praxis des „Engagierten Buddhismus“, dessen besonderes Kennzeichen die aktive Nächstenliebe basierend auf der Kritik an herrschenden Missständen der Gesellschaft ist. Dieser Buddhismus, der Veränderungen auf gesellschaftlicher Ebene anstrebt, schöpft seine Kraft aus der Kontemplation.

  • Termin: Sa. 21. Juli 2007, 18.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund Siemers Allee 1, Hörsaal ESA A
  • Eintritt: € 10,-- englisch mit deutscher Übersetzung
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